Presse/News
27.05.2017, 15:17 Uhr | Sonntagszeitung Ammerland mit freundlicher Genehmigung
Appell: "Geht zur Wahl!"
Barbara Woltmann diskutiert mit OBS-Schülern
Edewecht/Bad Zwischenahn. Wie sind Sie zur Politik gekommen? Können die Schotten in der EU bleiben? Wer zahlt für die Flüchtlinge? Treffen Sie auch mal Kanzlerin Angela Merkel? Die Bundestagsabgeordnete Barbara Woltmann hat zum diesjährigen EU-Projekttag die Edewechter Oberschule besucht und dort mit Schülern aus zwei 9. Klassen über Europa und Politik gesprochen.
Angeregt diskutierten die Schüler mit der Bundestagsabgeordneten Barbara Woltmann über das Recht zu wählen.

„Trotz aller aktuellen Herausforderungen ist die EU noch immer attraktiv für viele Beitrittskandidaten“, stellte die Politikerin ihrem Abriss zur Entwicklung voran. Doch was bringt uns Europa? Die Europäische Union sichert die Freizügigkeit unserer Handelsbeziehungen und unsere Wirtschaftskraft, davon hängen auch unsere Arbeitsplätze ab. Aber auch Umwelt- und Klimaschutz, Austauschprogramme für Schüler und Studenten und vieles andere mehr haben Einfluss auf unser Leben. Ziel ist es, gleichwertige Lebensverhältnisse zwischen den EU-Mitgliedsstaaten zu schaffen und so Sicherheit, Wohlstand und Frieden für alle zu sichern. Auch wenn es aufgrund der Flüchtlingskrise beim Verteilungsschlüssel zurzeit hapert, habe sich die Gemeinschaft bei deren Bewältigung bewährt. Auf die Nachfrage, wie es zum Brexit kommen konnte, holte Barbara Woltmann in einem kurzen Überblick bis zu Margaret Thatcher aus. Schottland könne – solange es zu Großbritannien gehöre – nicht in der EU bleiben. Sie betonte in diesem Zusammenhang: „Nehmt das Wahlrecht wahr. Es kommt auf jede Stimme an!“ Mit Blick auf aktuelle Herausforderungen gelte es, den Kampf gegen euroskeptische Stimmungen aufzunehmen, rechtspopulistischen Parteien entgegenzutreten und eine europäischere Außenpolitik in Bezug auf die Flüchtlingsfrage zu entwickeln. Die Gefahr eines Auseinanderdriften sieht Barbara Woltmann bei der Diskussion über ein Europa der zwei Geschwindigkeiten. Und auch auf die persönlichen Fragen gab es eine zum Schluss eine Antwort: Politik habe sie schon immer interessiert, so sei sie in den 80er Jahren in die CDU eingetreten und sei seit Jahrzehnten aktiv in der Kommunalpolitik. Sie habe sich sehr darüber gefreut, dass sie 2013 über die Liste in den Bundestag gewählt wurde. Dort treffe sie auch die Kanzlerin regelmäßig bei Sitzungen und lobte deren Detailwissen.

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