Presse/News
24.05.2017, 08:13 Uhr | CDU Landesgeschäftsstelle Oldenburg, Holtvogt
Mit „Power-to-Gas“-Technologie Herausforderungen meistern.
CDU-Landesfachausschuss besichtigt Anlage in Werlte.
Durch die Herstellung von nachhaltigen Flüssigkraftstoffen lassen sich aktuelle Verbrennungsmotoren betreiben ohne klimaschädliches CO auszustoßen.
Alternative und effiziente Zwischenspeicher für überschüssigen Strom.
Darin ist sich der Landesfachausschuss „Energie, Umwelt und Küstenschutz“ des CDU-Landesverbandes Oldenburg sicher.

Eine Erkenntnis, die gerade in der aktuellen Diskussion um die Verbrennungsmotoren wichtig und hilfreich ist. Um sich einen Überblick über den Stand der Entwicklung zu machen, besuchte der Ausschuss unter der Leitung der Vorsitzenden Barbara Woltmann MdB die erste weltweit industrielle „Power-to-Gas“ Anlage im emsländischen Werlte. Dort betreibt die Audi-AG die größte PtG-Anlage Deutschlands mit einer Elektrolysekapazität von 6 Megawatt.
Der Autohersteller gewinnt mithilfe von Strom aus Windkraftanlagen und CO2
aus  einer Biogasanlage der EWE Methan, das ins Erdgasnetz eingespeist und als Treibstoff für die gasbetriebenen Autos verkauft wird. Auch dient die Anlage als Speicher und Regler für die Netzstabilität, denn die Anlage kann innerhalb von fünf Minuten hochgefahren werden.

Kritisiert wurde vom Management vor allem, dass solche Anlagen im Energiewirtschaftsgesetz als Letztverbraucher eingestuft werden, sodass sie in voller Höhe EEG-Umlage entrichten müssen. Es wird deshalb mittelfristig einer Einordnung als Speicher und kurzfristig eine Experimentierklausel für Power-to-Gas-Anlagen bis 1.000 MW, wie sie die Deutsche Energieagentur (Dena) vorgeschlagen hat, gefordert.

„die Power-to-Gas-Technologie ist eine hervorragende und innovative Technik, die wir unbedingt weiterentwickeln sollten, so Vorsitzende Barbara Woltmann. Auch so kann der überschüssige Windstrom aus den Norden in Kavernen gespeichert werden.
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