Presse/News
30.05.2017, 11:02 Uhr
Ein Leuchtturm für Oldenburg
Das neue Helmholtz-Institut stärkt den Oldenburger Hochschul- und Wis-senschaftsstandort

Am 31. Mai 2017 wird auf dem Campus der Universität Oldenburg die Gründung des ersten Helmholtz-Institutes Niedersachsens gefeiert. Damit beginnt offiziell die Aufbauphase für das neue „Institut für Funktionelle Marine Biodiversität“.

„Ich bin mir sicher, dass die neue Einrichtung dieses wichtige Forschungsfeld entscheidend voranbringen wird. Es bündelt Kompetenzen in unserer Region und wird auf der Basis der naturwissenschaftlichen Ergebnisse Handlungsmöglichkeiten zum besseren Schutz des Öko-systems Meer durch die Politik erarbeiten. Dies ist eine großartige Bestätigung der bisherigen Oldenburger Wissenschaftlichen Arbeit, die nun durch den Erhalt weiterer nennenswerter Forschungsgelder gekrönt wird“, erklärt die CDU Bundestagsabgeordnete Barbara Woltmann.

Begründung
Als Mitglied des Arbeitskreises Küste der CDU/CSU-Bundestagsfraktion beschäftigt sich Bar-bara Woltmann sehr aktiv mit maritimen Themen. Nach dem 1. Staatsexamen arbeitete sie mehrere Monate im Forschungsministerium im Referat Meeres- und Polarforschung.
Das neue Institut wird die Auswirkungen des Klimawandels auf die Prozesse und Artenvielfalt im Meer untersuchen. Neben Professuren für „Marinen Naturschutz und Biodiversität“ wird es auch einen Lehrstuhl für Governance geben. Damit verbindet das Konzept dieser Einrichtung naturwissenschaftliche Forschung mit Soziologie.

In den vier Jahren des Aufbaus teilen sich das Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polarfor-schung- und Meeresforschung, die Universität Oldenburg und das Land Niedersachsen die jährlichen Kosten von rund 5 Millionen Euro. Zudem plant das Land die Finanzierung eines neuen Forschungsgebäudes auf dem Campus. Ab 2021 wird die Helmholtz-Gemeinschaft die Förderung des Institutes mit jährlich 5,5 Millionen Euro übernehmen
 

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